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Exhibition

Bob Gysin: Klaus Born - Neue Werke - 16 May 2009 to 11 July 2009

Current Exhibition


16 May 2009 to 11 July 2009

Eröffnung Freitag, 15. Mai 2009, 18-20 Uhr
Galerie Bob Gysin
Ausstellungsstrasse 24
CH - 8500
Zurich
Switzerland
Europe
p: 0041 1 278 40 60
m:
f: 0041 1 278 40 50
w: www.bg-galerie.ch











Klaus Born, o. T.
2009, Öl auf Baumwolle, 140 x 116 cm
Web Links


Bob Gysin

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Artists in this exhibition: Klaus Born


Klaus Born - Neue Werke

Unablässig ergründet Klaus Born in seiner abstrakten Malerei das Wechselspiel von Farbe und Form. Klaus Born ist seit 30 Jahren mit der Galerie Bob Gysin verbunden. Zu seiner zehnten Einzelausstellung möchten wir Sie herzlich einladen.

Mit seinem Prinzip des „Schichtens“ schafft der Künstler hoch verdichtete, pulsierende Bildräume, die meist in prekärem Gleichgewicht stehen. In seinen jüngsten Gemälden lösen sich Netzstrukturen auf; der komprimierte Bildraum beginnt sich auszudehnen. Diffuse, ineinander verzahnte Farbwolken suggerieren einen Raum, der sich über die Bildgrenzen hinaus erstreckt und zeichenhaft eingesetzte Malgesten gleichsam zum Schweben bringt.

Dichte Gitter und diffuse Farbfelder stehen in den Gemälden von Klaus Born in spannungsreichem und widerstrebendem Wechselspiel. Eine hellgelbe, von unteren Schichten getrübte „Wolke“ schwebt beispielsweise über einem bis zur Unkenntlichkeit verdichteten schwarzen Gitter, das zu Implodieren droht. In anderen Gemälden wird der helle Bildgrund von dichten Rastern und dunklen Farbfeldern mehrfach überlagert und so eingeschlossen oder zugedeckt.

Die orthogonalen Strichraster lösen sich in Borns jüngsten Gemälden zunehmend auf. Die Gitter zerfransen in lose Netzgebilde. Schliesslich lösen sich die Linien von jeglicher Struktur und die horizontal oder
vertikal gesetzten Pinselstriche werden zu Vektoren, die mit den kuben- oder wolkenförmigen Farbfeldern korrelieren oder kollidieren.

Born überführt seine komplexen Überlagerungen zunehmend in luftige Farbräume, die von kruden Gittern und zeichenhaften Strichen und Punkten durchsetzt sind. Gegenüber der Verdichtung fungiert in seinen jüngsten Gemälden vornehmlich der schwarze Grund als Gegenstück zu den expansiven Zonen. Der lichte Farbraum wird so dem Bodenlosen gegenübergestellt und in einen Spannungszustand versetzt.

Mit dem Kompositionsprinzip seiner jüngsten Gemälde erweitert Born sein bisheriges Raumkonzept. Raum wird in seinen Netzgebilden von den Grenzen her bestimmt; Raum konstituiert sich hier als Zwischenraum beziehungsweise als das Umgrenzte. Losgelöst von den übereinander geschichteten Gittern vermitteln Borns überlappende oder aneinander geschobene Farbfelder eine Raumstruktur, die nicht länger ins Bildinnere gerichtet ist. Die in ihrer Formgebung oft „angeschnittenen“ Farbfelder suggerieren eine Ausdehnung über den Bildrand hinaus. Und über dem expansiven Bildraum schweben gleichsam losgelöst kryptisch anmutende Malgesten.

Ruth Littman
Leiterin Galerie Bob Gysin



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