Galerie Karl Pfefferle presents RAINER FETTING - PALI GAP Fotografien aus den 80er Jahren und neue Bilder

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21 Mar 2013 to 25 May 2013
Tue – Fri: 11 am – 6pm, Sat: 11 am – 4pm
Galerie Karl Pfefferle
Reichenbachstr. 47 – 49
80469
Munich
Germany
Europe
T: +49.89.297 969
F: +49.89.291 3571
M:
W: www.galeriekarlpfefferle.de











Rainer Fetting, Pali Gap (Hendrix), 2012
Öl auf Leinwand
140 x 95 cm


Artists in this exhibition: Rainer Fetting


RAINER FETTING
PALI GAP
Fotografien aus den 80er Jahren und neue Bilder

21. März bis 25. Mai 2013

Eröffnung: Donnerstag, 21. März 2013, 19 - 21 Uhr
Rainer Fetting ist anwesend.

„Pali Gap“ : Jimi Hendrix‘ mitreißendes fünf-minütiges Gitarrensolo gibt der aktuellen Ausstellung von Rainer Fetting in der Galerie Karl Pfefferle ihren Titel. Die Gegenüberstellung von New York Fotografien aus den frühen achtziger Jahren mit neuesten, größtenteils auf Sylt entstandenen Leinwandbildern erzeugt einen Spannungsbogen, in dem sich das gesamte Schaffen Rainer Fettings (*1949) widerspiegelt.

Eine von Rainer Fetting getroffene Auswahl bisher unveröffentlichter Fotografien, zeigt den Blick des jungen Künstlers auf eine Stadt, in der damals alles möglich zu sein schien: das New York einer ausschweifenden Subkultur, in der Andy Warhol mit seiner factory die Kunstwelt revolutionierte und in dessen Nachtclubs Bands wie Velvet Underground oder The police für einen gig auftraten. Die Fotografien Fettings sind ungestellt, fangen den pulsierenden Rhythmus der Großstadt in ihrer beschleunigten Rastlosigkeit ein. Häufig sind sie in ihrer Unschärfe betont malerisch. Zentrale, immer wiederkehrende Motive wie die allgegenwärtigen taxicabs, wurden von Fetting in energiegeladene Gemälde übersetzt, die heute Ikonen der Malerei der achtziger Jahre sind. Seine Bilder sind durchdrungen vom Sound des Punk, des heavy metal und des nie abreißenden Lärms der Metropole. Es geht um ein gewaltiges Lebensgefühl, glühend, voller Unruhe und Wucht. Wenn Fetting heute die Musik-Helden seiner frühen Tage als Erscheinungen in sein Atelier auf Sylt holt, dann erzählt er keine Anekdoten, sondern thematisiert immer auch das Malen selbst: seine Gemälde sind erfüllt von einer vibrierenden Energie, einem Kraftfeld, das sich beim Hören von harter Musik synästhetisch in Farbräusche und gestisch bewegte Pinselstriche überträgt. Sie sind – so wie die Noten bei Hendrix – unzögerlich und mit großer Schnelligkeit, aber dennoch mit absoluter Sicherheit und Konzentration gesetzt.


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